Monat: November 2025

Episode 71 – Die Theorie der „Vier Personen“

Von meiner Persönlichkeit zur den Rollen meines Lebens

In dieser neuen Episode des Podcasts tauchen Anne und Alex tief in das „Vier Personen“-Modell des stoischen Philosophen Panaitios von Rhodos ein, welches uns durch Marcus Tullius Cicero überliefert wurde. Das Modell ist ein zeitloses Werkzeug zur Selbstreflexion und dient der ethisch fundierten Entscheidungsfindung in komplexen Lebenslagen. Es beschreibt jene fundamentalen Aspekte unseres ICH – die wir sorgfältig beleuchten müssen, bevor wir eine wichtige Weichenstellung vornehmen. Das Modell funktioniert damit als eine

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Episode 70 – Oikeiosis: Die personale Entwicklung in der Stoa

 

Von der Selbstliebe zur Weltliebe

In dieser Folge von „Der Weg der Stoa“ sprechen Anne und Alex über eines der zentralsten und zugleich am wenigsten verstandenen Konzepte der stoischen Philosophie: Oikeiosis – die Idee der „Aneignung“ oder „Zueignung“ des Selbst und der Welt. Sie beleuchten, wie die antiken Stoiker Oikeiosis als dynamischen Prozess der Selbstentwicklung verstanden haben: vom ersten Selbsterhaltungsimpuls über die Entfaltung von Vernunft bis hin zur ethischen Einsicht, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.
Im Gespräch … [weiter lesen]

Episode 69 – Senecas „Über den Zorn“ – Buch 3

Über die Therapie des Zorns

In der abschließenden dritten Folge ihrer Reihe zu Senecas „Über den Zorn“ tauchen Anne und Alex in die therapeutischen Ansätze des römischen Philosophen ein. Sie zeigen, wie Seneca den Zorn nicht nur beim Einzelnen, sondern auch als kollektives Phänomen ganzer Völker und als zerstörerische Kraft absoluter Herrscher beschreibt. Gemeinsam diskutieren sie, warum Zorn so gefährlich werden kann, wie Macht seine Grausamkeit verstärkt – und welche praktischen Übungen Seneca empfiehlt, um Zorn vorzubeugen, ihn zu zähmen … [weiter lesen]

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